Direkt zu den Schülerseiten
Direkt zu den Schülerseiten

Förderverein

Verein der Freunde und Förderer der Hilda-Heinemann-Schule

Vorstand 2015/2016
 
1. Vorsitzender: G. Pelzer
2. Vorsitzende: M. Hackert


1. Kassenwartin: A. Schindler
2. Kassenwartin: A. Lamberti


Schriftführer: F. Bader


erweiterter Vorstand:
H. W.  Köhl
R. Baldenbach
 
 
Bankverbindung :
Sparkasse Bochum
BLZ : 430 500 01
KtoNr. : 32 304 701
IBAN:  DE 69 4305 0001 0032 3047 01
BIC: WELADED1BOC


Sie bekommen bei Angabe von Namen und Adresse automatisch eine Spendenquittung

Die Schüler der Hilda-Heinemann-Schule stellen sich vor

Wir kommen mit dem 6. Lebensjahr in die Schule und beginnen unser Schulleben mit einer Schultüte - wie alle anderen Kinder auch. Wir beginnen in der Vorstufe und bleiben mindestens 11 Schulbesuchsjahre an unserer Schule. Unsere Schulzeit schließen wir in der Werkstufe ab, wo wir durch Praktika in verschiedenen Abteilungen der Werkstätten auf unsere spätere Berufstätigkeit vorbereitet werden.

Wir sind eine Schulgemeinschaft, obwohl wir doch alle ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche sind. Wir sind alle geistig behindert, d.h., das Lernen und Konzentrieren fällt uns schwer.

Außerdem sind viele von unseren Mitschülern auch körper- und sprachbehindert. Wir helfen uns gegenseitig, um z. B. auch unseren Mitschülern im Rollstuhl die Pause auf dem Schulhof zu ermöglichen.

Das gilt auch in anderen unterrichtlichen Bereichen, z. B. in Hauswirtschaft, wenn es um das Lesen der Rezepte, Errechnen der Preise und das Einkaufen geht. Einige von uns erlernen das Lesen und können sogar bis 1000 rechnen. Doch es dauert länger, bis wir es können, und wir müssen auch immer viel üben. Viele von uns haben auch Spaß am Computer (einige haben einen zu Hause) und sehen gerne Video. Wir drehen selber Filme und zeigen diese dann den Besuchern. Wir gestalten unser Schulleben durch Spielfeste, Theateraufführungen und Schattenspiele.

Wir freuen uns auch immer über Gäste. Unsere Feste bereiten wir gemeinsam vor, nahen Kostüme, entwerfen Requisiten und überlegen uns die Rollen, so wie wir es bei einem Zirkusprojekt oder Theaterstücken gemacht haben. Wir treiben auch viel Sport und treffen uns mit anderen Schulen zu Fußball- und Tischtennisturnieren und zu Schwimmwettkämpfen. Auch der Kunstunterricht wird an unserer Schule großgeschrieben, so haben wir Veranstaltungen und Projekte mit Bochumer Künstlern durchgeführt und unser Kunst AG bietet immer wieder Ausstellungen an, auf denen die angefertigten Werke verkauft werden.

Unser Konzept:

Bei uns lernen die geistigbehinderten Schüler, ihren Alltag selbständiger zu bewältigen und sich unabhängiger von fremder Hilfe zu versorgen.

• Sie lernen, sich alleine zu verpflegen. • Sie lernen, für ihre persönliche Hygiene zu sorgen.

• Sie lernen, im Haushalt mitzuhelfen. • Sie lernen, einfache Arbeiten auszuführen.

 

Dinge, bei denen nichtbehinderte Kinder im Schulalter keine Unterstützung mehr benötigen, werden mit unseren Schülern intensiv geübt und lange trainiert. Um später ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können, müssen alle Aspekte der einfachsten Alltagsbewältigung im Unterricht erarbeitet werden

Unsere schwerstbehinderten Schüler - die größtenteils mehrfachbehindert und auf den Roll­stuhl angewiesen sind; sich nicht alleine bewegen und meist nicht sprechen können - lernen, die Personen und Gegenstände ihrer Umwelt genauer wahrzunehmen und aktiver untereinander in Kontakt zu treten.

 

· Sie lernen, sicherer zu essen und zu trinken.

· Sie lernen, Blickkontakt aufzunehmen.

· Sie lernen, Geräusche zu deuten.

· Sie lernen, auf Berührungen positiv zu reagieren.

· Sie lernen, ihre Gefühle und Bedürfnisse erkennbarer auszudrücken.

 

Manche unserer Schüler lernen in ihrer Schulzeit auch, einfache Wörter oder Texte zu lesen, ein wenig zu rechnen oder mit kleinen Geldbeträgen umzugehen. Für viele bleibt aber das Erkennen von Situationen, das Verstehen von Bildern und Zeichen, die Orientierung im Verkehr und die Einordnung in eine soziale Gruppe das wichtigste Ziel.

 • Sie lernen ein Telefon zu benutzen oder die Waschmaschine zu bedienen

• Sie lernen, eine Straße zu überqueren und sich im Supermarkt zurechtzufinden.

• Sie lernen, mit anderen Kindern zu spielen, zu kommunizieren und zu arbeiten.

 Unsere Methode:

Unsere Schüler lernen sehr individuell, sie lernen aber stets handelnd mit ganz konkreten Gegenständen und in realistischen Alltagssituationen. Wir können deshalb keine fertigen Schulbücher benutzen und auf keine Erfahrungen aus zweiter Hand für unsere Vorhaben zurückgreifen.

• Wenn wir das Kochen üben, brauchen wir Lebensmittel und eine vollausgestattete Küche.

• Wenn wir das Klettern üben, brauchen wir eine große Gerätelandschaft.

• Wenn wir den Umgang mit Pflanzen üben, brauchen wir einen Schulgarten und viele Geräte.

• Wenn wir das Zusammensein in der Gruppe üben, brauchen wir Spielzeuge, Musikinstrumente, Bastelmaterialien, Werkzeuge und vieles andere mehr.

Für unsere schwerstbehinderten Schüler benötigen wir darüber hinaus eine Vielzahl an Materialien, um ihnen Anregungen geben zu können und ein Lernen erst zu ermöglichen.

 

Wir benötigen:

• Lagerungs- und Pflegehilfen

• Technische Hilfsmittel

• Spezielle Medien und Geräte

 Unser Problem:

Überall wird gespart

Wegen der hohen Kosten für spezielle Hilfsmittel ist es schwierig für unsere Schule, alle Dinge zu beschaffen, die für einen sinnvollen Unterricht notwendig sind. Deshalb haben sich die Eltern und Lehrer unserer Schule in einem Förderverein zusammengeschlossen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, unsere Schule finanziell zu unterstutzen. Diese Unterstützung kann der Förderverein nur leisten, wenn er immer wieder Hilfe von außen durch spendenwillige Mitmenschen erfahrt.

 Ihr persönlicher Beitrag ist sehr wichtig für uns:

Durch Ihre Hilfe und Ihre Spende können Sie dazu beitragen,

unserer Schülern eine angemessene Lernumwelt zu gestalten

unseren Schülern einen besseren Start in ihr weiteres Leben zu ermöglichen

unseren Schülern eine Chance zu geben, die sie als liebenswerte, anerkennungsbedürftige und lernfähige Kinder ebenso brauchen, wie jedes nichtbehinderte Kind auch!

 

Niggemann Turnier 2012

Mannschaften und Scheckübergabe Niggemann Turnier 2012